Craps Online spielen: Alle Infos und Fakten

Craps

Obwohl vermutlich jeder Casino-Interessent schon einmal mit dem Spiel Craps in Berührung gekommen ist, werden in den meisten Online Casinos ganz andere Spiele beworben. Die Ursache dafür ist schnell gefunden, denn auf Anfänger wirkt das beliebte Würfelspiel schnell bedrohlich. Im Vergleich mit ein paar entspannten Runden am Roulettetisch geht es beim Craps deutlich schwungvoller und dynamischer zu. Gleichzeitig sind die Spielregeln auch etwas umfangreicher, als bei den meisten anderen Tischspielen im Casino.

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Hilfestellung für Anfänger: So wird Craps gespielt

Auch wenn es hier möglicherweise ein paar Tage länger dauern kann, bis der ganz große Spielspaß beim Craps entdeckt wird, lohnt es sich durchaus, das Spiel in den näheren Fokus zu ziehen.

Im Vergleich mit vielen anderen Casinospielen zeichnet sich Craps vor allem durch einen geringen Hausvorteil aus.

Nicht selten liegt der Vorteil des Casinos bei Null, wodurch die Chancen der Spieler natürlich wachsen. Gespielt wird in den Spielbanken und Casinos üblicherweise nach dem Prinzip „Alle gegen die Bank“. Das bedeutet, dass hier nicht Spieler gegeneinander antreten, sondern jeder Spieler gegen das Casino.

Ist ein Spieler an der Reihe, platziert er sein Banco, also seinen Einsatz und würfelt dann gleichzeitig mit zwei Würfeln. Jetzt gibt es bereits mehrere Möglichkeiten, so dass entweder direkt ein Verlust, ein Craps, eingefahren wird, oder aber die Runde sofort gewonnen ist. Alternativ besteht zudem die Möglichkeit eines zweiten Wurfes.

Die Spielmöglichkeiten sind gigantisch groß, da auf zahlreiche verschiedene Ereignisse gesetzt werden kann. Gleichzeitig ist aber auch die Spielgeschwindigkeit zumindest fortgeschritten, so dass hier gerade den Neulingen ein Anfang schwer fallen kann. Im Folgenden haben wir das Spiel daher genauer unter die Lupe genommen und alles Wissenswerte für die Schweizer Spieler herausgesucht.

Craps Regeln: Die Basics im Überblick

Bevor wir uns näher mit den unterschiedlichen Wetten befassen können, müssen aber erst einmal die Grundlagen des Spiels erläutert werden.

Der Shooter

Als Shooter wird derjenige Spieler bezeichnet, der gerade mit dem Würfelwurf an der Reihe ist. Zu jeder Zeit kann es immer nur einen Shooter geben, jeder Spieler kommt in einer Runde aber einmal in diese Position. Während der Shooter wirft, platzieren die anderen Spieler ihre Wetten darauf, welches Ergebnis geworfen wird. Jeder Spieler hat hierfür verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, auf die er seine Einsätze platzieren kann.

First Roll

Der erste Wurf des Shooters wird als sogenannter First Roll bezeichnet. Wird hier die Augensumme 7 oder 11 gewürfelt, so wurde ein sogenannter Natural erzielt, mit dem der Shooter sofort gewonnen hat.

Bei einer Augensumme von 2, 3 oder 12 wird das Ergebnis Crap genannt, wodurch das Spiel sofort verloren wurde. Wirft der Shooter in seinem ersten Wurf eine 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, so wird diese Summe als Point bezeichnet. Der Shooter würfelt anschließend ein weiteres Mal. Um diese Abläufe besser greifen zu können, ist ein Blick auf die unterschiedlichen Setzmöglichkeiten erforderlich.

Die Setzmöglichkeiten am Craps Tisch

Pass

Beim Pass handelt es sich um die einfachste verfügbare Wette im ganzen Spiel, die dementsprechend besonders gut für Anfänger geeignet ist. Gewettet wird in diesem Fall darauf, dass der Shooter gewinnt. Im Vergleich mit den vielen anderen Setzmöglichkeiten bieten diese Wetten sehr einfache Abläufe, gleichzeitig aber auch ein geringes Risiko. Passend dazu können recht stabile Gewinne eingefahren werden, wodurch sich die Pass-Wette als Optimum für die Neulinge erwiesen hat.

Bevor der First Roll vom Shooter durchgeführt wird, wird der Craps Tisch als Off bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt können noch sämtliche Einsätze auf die Pass-Wetten platziert werden. Gewonnen werden diese Wetten, wenn ein Natural gewürfelt wird, oder der Shooter einen Point setzt. Fällt hingegen ein Crap, dann sind die Einsätze sofort verloren. Sollte ein Point gesetzt worden sein, so würfelt der Shooter solange, bis er dieselbe Augensumme wie den Point würfelt, oder aber die Würfel auf eine 7 fallen. Im zweiten Fall wären die Einsätze verloren, da hier die Regel „Sieben – aus dem Spiel“ gilt. Wird der Point nochmal geworfen, hat der Shooter gewonnen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt bei den Pass-Wetten bei 49,29 Prozent, der Bankvorteil liegt bei 1,41 Prozent.

Damit ist die wohl wichtigste Setzmöglichkeit des Spiels einmal definiert, allerdings ist es damit noch längst nicht getan, denn ergänzt werden die Pass-Wetten durch zahlreiche weitere Wettarten.

Don’t Pass

Obwohl es die Bezeichnung so vermuten lassen könnte, ist die Wette auf Don’t pass nicht das exakte Gegenteil der Pass-Wette. Gewonnen wird hier im Verhältnis von 1:1, was bedeutet, dass der Einsatz im Erfolgsfall verdoppelt wird. Dies ist bei den Don’t Pass-Wetten dann der Fall, wenn der Shooter im ersten Wurf einen Crap 2 oder einen Crap 3 wirft, oder aber im ersten Wurf ein Point gesetzt wird und im zweiten Wurf die 7 zuerst fällt, bevor der Point erreicht wurde. Sollte der Shooter im First Roll einen Crap 12 würfeln, so ist die Wette auf Dont’ Pass Stand Off. Das bedeutet dass weder gewonnen, noch verloren wurde. Obwohl es sich nicht um das genaue Gegenstück handelt, ist ein Gewinn beider Wetten unmöglich. Gewinnt Pass, dann verliert Don’t Pass und umgekehrt. Im Vergleich mit den Pass-Wetten zeigen sich hier etwas andere Werte, denn die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt bei 49,30 Prozent, der Bankvorteil nur noch bei 1,40 Prozent.

Come und Don’t come

Im Großen und Ganzen entsprechen die Wetten auf Come und Don’t come den Wetten auf Pass und Don’t Pass. Einzig und allein der Zeitpunkt der Abgabe bildet hier den Unterschied. Die Wetten auf Come und Don’t come können zu jedem beliebigen Zeitpunkt abgebeben werden, die Pass- und Don’t Pass-Wetten hingegen nur vor dem First Roll. Wird hierbei auf Come gewettet, so ist die Wette gewonnen, wenn im kommenden Wurf eine 7 oder eine 11 geworfen, oder der Come Point im übernächsten Wurf erreicht wird. Die Wette auf Don’t come wiederum gewinnt, wenn im kommenden Wurf eine 2 oder 3 geworfen wird, oder aber der Come Point in der darauffolgenden Runde nicht erreicht wird.

Odds bets

Sollte eine Pass-Wette platziert worden sein und der Shooter hat einen Point gesetzt, so kann jetzt eine Zusatzwette abgegeben werden, die vom Casino ohne Bankvorteil angeboten wird. In der Regel gilt hier der doppelte ursprüngliche Einsatz als Limit für die Odds bets. Dabei gilt bei den Augensummen 4 und 10 die Quote 2:1, bei den Augensummen 5 und 9 die Quote 3:2 und bei den Augensummen 6 und 8 die Quote 6:5.

Odds on don’t pass

Auch hier lässt sich natürlich wieder eine Lay-Wette, also eine Wette gegen die Odds on bets platzieren. In diesem Fall ist die Rede von den Odds on don’t pass. Wurde eine Wette auf Don’t pass platziert und vom Shooter ein Point geworfen, so wird vom Casino die Zusatzwette angeboten. Genau wie bei den Odds on bets gilt auch hier wieder das Limit, dass der Gewinn nur doppelt so hoch sein darf, wie der ursprüngliche Einsatz. Dabei gilt für die Augensummen 4 und 10 die Quote von 1:2, für die Augensummen 5 und 9 die Quote 2:3 und für die Augensummen 6 und 8 die Quote 5:6. Genau wie beim Gegenstück wird die Wette vom Casino auch hier fair angeboten, also auf den Bankvorteil verzichtet.

Place Bets

Auf jedem Craps Tisch finden sich große Felder mit den Zahlen 4, 5, 8 und 10. Ergänzt werden diese Zahlenfelder durch die Kästchen mit der Aufschrift SIX und NINE. In allen Fällen handelt es sich dabei um die Setzfelder der Place Bets. Die SIX und NINE sind lediglich deshalb keine Zahlen, damit keine Verwirrung während des Spiels herrscht – schließlich ist an den Tischen meist Hochbetrieb, so dass die Spieler um den gesamten Tisch verteilt spielen. Online wird dieses Muster einfach beibehalten, um den klassischen Spielcharakter zu bewahren.

Neben den bereits erwähnten Wetten zum Wurf, kann jeder Spieler mit den Setzfeldern der Place to Bets auch auf die kommende Zahl wetten, die natürlich vor der nächsten 7 fallen muss:

  • Die gewählte Zahl wird geworfen: Wette gewonnen
  • Die 7 fällt: Wette verloren
  • Eine andere Zahl wird geworfen: Wette bleibt stehen

Der Hausvorteil gestaltet sich bei den gewonnen Place-to-win-Wetten wie folgt:

  • 6 und 8: 1,52 Prozent
  • 4 und 10: 6,67 Prozent
  • 5 und 9: 4,00 Prozent

Dem gegenüber stehen auch in diesen Fällen wieder die Wetten, die dagegen setzen. Auch wenn sich die Gewinnmöglichkeiten hier nun eigentlich von selbst erklären, haben wir diese nachfolgend noch einmal aufgeführt:

  • Die 7 wird geworfen: Wette gewonnen
  • Die gewählte Zahl wird geworfen: Wette verloren
  • Eine andere Zahl wird geworfen: Wette bleibt stehen

Hier ergeben sich folglich auch leicht veränderte Bankvorteile, die sich in erster Linie durch kleine Differenzen innerhalb der Vorteile bemerkbar machen:

  • 6 und 8: 4,00 Prozent
  • 4 und 10: 2,40 Prozent
  • 5 und 9: 3,20 Prozent

Auch das sind aber noch längst nicht alle Wettmöglichkeiten die den Spielern zur Verfügung stehen. Für die Anfänger sollten diese Setzmöglichkeiten allerdings die größten Erfolgschancen bieten, da es sich hierbei um vergleichsweise risikoarme Bets handelt. Das Gegenteil dazu bilden die sogenannten Hard Way Bets, bei denen auf eine Doublette gewettet wird.

Craps Strategie

Normalerweise wäre davon auszugehen, dass für ein derart komplexes Spiel auch zahlreiche unterschiedliche Strategien und Techniken bereitstehen. Das ist allerdings nur bedingt der Fall, denn wirkliche „Siegerstraßen“ gibt es hier nicht. Als überdurchschnittlich erfolgsversprechend hat sich allerdings eine Kombination aus den Pass- oder Don’t pass-Wetten herausgestellt, da in diesen Fällen die maximalen Quoten mitgenommen werden können. Anfänger sollten sich daher vornehmlich an diese Spielmethode halten, bis eigene Strategien entwickelt wurden.

Craps Online spielen: Die besten 3 Casinos

Generell ist das beliebte Tischspiel in fast jedem Online Casino zu finden. Besonders die Fans der klassischen Tischspiele verlassen sich eigentlich schon drauf, hier einen passenden Craps Tisch zu finden. Dennoch gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen den Schweizer Casinos, so dass wir euch die besten Craps Casinos einmal kurz vorstellen wollen:

  • bet365 Casino: bet365 ist vornehmlich als Buchmacher für Sportwetten zu Rum und Ehre gekommen, bietet aber schon seit längerer Zeit einen erstklassigen Casino-Bereich an. Die Fans der Tischspiele können sich hier neben Craps natürlich auch auf Roulette und Co. freuen. Zusätzlich dazu erwartet alle Schweizer Spieler ein Bonus von bis zu 100 Euro.
  • William Hill Casino: Das William Hill Casino hat eine ganz ähnliche Entwicklungsgeschichte hinter sich und stammt ebenfalls aus der Feder eines Buchmachers. Neben unzähligen Spielautomaten und Roulettetischen können die Kunden hier auch Craps problemlos spielen und sich zudem noch mit einem Bonus von bis zu 200 Euro versorgen.
  • Eurogrand Casino: Das Eurogrand Casino ist in der Szene vor allem durch seinen enorm großzügigen Neukundenbonus bekannt geworden, der alle Schweizer Spieler mit bis zu 1.000 Euro extra belohnt. Vorzüglich ist hier aber auch die Auswahl der Karten- und Tischspiele, zu denen natürlich auch das beliebte Würfelspiel Craps zählt.

Fazit zum Online Craps

Craps wird nicht zu Unrecht von vielen Spielern geliebt und geschätzt. Das Spiel ist enorm facettenreich und bietet zahlreiche verschiedene Setzmöglichkeiten. Auch wenn es zu Beginn möglicherweise ein wenig dauern kann, bis sämtliche Vorgänge verstanden werden, lohnt sich die Ausdauer. Wer alle Regeln und Kniffe drauf hat, der genießt einen enorm geringen Bankvorteil, den kein anderes Casino-Spiel bieten kann.