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Die besten Sportwettenanbieter in der Schweiz

sportwettenschweiz

Wie auch in Deutschland oder in Österreich sind Sportwetten in der Schweiz sehr beliebt. Doch in der Schweiz ist der Glücksspiel-Markt ebenfalls wie in den deutschsprachigen Nachbarländern nicht reguliert. Offiziell dürfen nur staatlich lizenzierte Anbieter Sportwetten anbieten. Die Wetten sind nicht legal, können aber auch nicht unterbunden werden.

Etwa 70 deutschsprachige, 240 englischsprachige und 50 französischsprachige Internet-Wettbüros akzeptieren derzeit Mitspieler aus der Schweiz. Geschätzte 100 Millionen Franken verspielen die Schweizer jährlich bei ausländischen Online Glücksspielanbietern. Das Gute ist: Wetter können bedenkenlos wetten. Die Justiz verfolgt (wenn überhaupt) nur die Anbieter.

Große Auswahl an seriösen Buchmachern

2016 kann man so im Grunde den Schweizer Wettern die gleichen Anbieter empfehlen, wie den deutschen Sportwetten-Fans. Doch es gibt einen Anbieter, der sich speziell auf die Schweiz spezialisiert hat. Hier ist der Buchmacher Rivalo zu benennen, welcher besonders für Schweizer Wettfreunde ein unheimlich gutes und umfangreiches Angebot zu Sportwetten anbietet.

Die drei besten Sportwettenanbieter für Schweizer 2017

Interwetten Testbericht und Erfahrungen

100,00 CHF

Konto in CHF + Neukunden Bonus + 10€ Starburst Freespins
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Top Service Bet-At-Home Testbericht und Erfahrungen

1.000,00 CHF

Konto in CHF + 50% bis zu 1000€
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Rivalo Testbericht und Erfahrungen

200,00 CHF

Ideal für Schweizer Spieler
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Rivalo – Unser Gewinner!

Rivalo zählt zu den jüngsten Glücksspielanbietern der Szene. Der Anbieter ist erst seit 2013 im Onlinegeschäft aktiv. Betreiber der Website ist das Unternehmen „247SportsInteractive B.V.“, ein Unternehmen mit Lizenz in Curacao. Entgegen dem Glauben sind nicht alle Offshore Lizenzen wie Curacao negativ zu sehen. Curacao hat eine sehr moderne Regulierung.

Rivalo gehört dem gleichen Glücksspielanbieter wie der Sportwettenriese Tipico. Rivalo wurde ins Leben gerufen, damit Schweizer Spieler auch ohne rechtlicher Rahmenbedingungen trotzdem auf das Angebot von Tipico zugreifen können.

Dank der Verwandtschaft zu Wettanbieter Tipico sind die Sportwetten natürlich ein besonderes Steckenpferd von Rivalo. Auf Rivalo.com finden Kunden eine große Auswahl unterschiedlicher Wettarten. Im Mittelpunkt steht aber natürlich wie bei fast allen großen Online Buchmachern der Fußball. Gewettet werden kann auf gut 20 Sportarten. Hinzu kommen auch immer Wettmärkte aus dem Entertainment-Bereich, wie zum Beispiel Wetten auf die kommenden Oscar-Gewinner. Für Sportwetten-Kunden verdoppelt Rivalo die erste Einzahlung als Neukunde bis zu einem Maximalbetrag von 150 CHF. Die Mindesteinzahlung beträgt 15 CHF.

Lotterie- und Spielbankengesetz von 1923

2016 ist der einzig legale Anbieter Sporttip, eine Tochter der beiden Schweizer Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande. Andere Anbieter machen sich streng genommen strafbar. Trotzdem gehen die Wettfans in der Schweiz regelmäßig über Geräte wie PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets im Internet ihrem Lieblingshobby nach.

Die rechtliche Lage im Jahr 2016 was Echtgeld-Glücksspiele wie Sportwetten betrifft, geht in der Schweiz noch auf das Lotterie- und Spielbankengesetz von 1923 zurück. Es ist seit damals beinahe unverändert in Kraft. Es erlaubt nur den staatlichen Casinos und den von Kantonen zugelassenen Lotterien das Angebot von Glücksspielen. Auch kommerzielle Casinospiele und Pokerturniere außerhalb von konzessionierten Spielbanken sind mit kleinen Einsätzen illegal.

Gewinne aus Lotterien, Poker und Sportwetten mussten bisher auch versteuert werden. Gewinne in einem Casino dagegen nicht. Die Steuern müssen auf den gewonnenen Betrag gezahlt werden, egal ob man sich zur Zeit des Gewinnes in der Schweiz befindet oder nicht. Hier handelt es sich um etwa 35 Prozent. Diese Verrechnungssteuer bekommt man als Spieler wieder zurück, wenn man seinen Gewinn in der nächsten Steuererklärung deklariert. Seit Anfang 2013 sind Wettgewinne unter 1.000 Franken zudem steuerfrei (zuvor lag der Freibetrag bei 50 Franken). Außerdem wird auch keine Verrechnungssteuer darauf erhoben.

Wetten ist eigentlich sogar erwünscht

Das Wetten per se ist in der Schweiz nicht illegal, denn bei staatlichen Anbietern ist es ja erlaubt. Das Abgeben einer Wette ist somit in der Schweiz nicht illegal. Lediglich das Anbieten der Sportwetten. Das Wetten bei Sporttip ist nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern auch erwünscht. Doch wie in Deutschland bei Oddset kann auch Sporttip der Konkurrenz aus dem Internet nicht standhalten.

Sportwettenanbieter, die ihren Sitz nicht in der Schweiz haben oder die Wetten zur professionellen Gewinnerzielung betreiben, sind dagegen nicht legal. Das Wetten bei privaten Anbietern ist ausdrücklich verboten, solange diese ihre Dienste innerhalb der Schweiz anbieten. Private Anbieter dürfen in der Schweiz nicht für sich oder ihre Dienste und Angebote werben. Somit dürfen sie keine Fernseh- oder Radiowerbung schalten und auch keine Teams sponsern.

Ausnahme: Interwetten sponsert Motorrad-Weltmeister Tom Lüthi

Lüthi gesponsort von Interwetten! Quelle: Von Yavein - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DSC_0236_2.JPG, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15292103

Lüthi gesponsort von Interwetten!
Quelle: Von Yavein – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DSC_0236_2.JPG, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15292103

Die Ausnahme ist Tom Lüthi. Der Motorrad-Weltmeister aus der Schweiz wird bereits seit dem Jahr 2005 von Wettanbieter Interwetten unterstützt. Der Buchmacher ist mit einem hohen sechsstelligen Vertrag der wichtigste Geldgeber für Lüthi. Lüthi trägt bei internationalen Rennen das Interwetten-Logo auf seinem Anzug, darf aber in der Schweiz mit demselben Anzug nicht öffentlich auftreten.

Privatspieler dürfen Wetten

Eine Gesetzeslücke tut sich für „Privatspieler“ auf. Ein Privatspieler ist eine Person, die sich ausnahmslos zu Unterhaltungszwecken auf den Seiten von Sportwettenanbietern vergnügt. Hiervon sind auch private Sportwettenanbieter nicht ausgeschlossen. Personen, die berufsmäßig spielen und versuchen ihren Lebensunterhalt mit dem Positionieren von Sportwetten zu verdienen, verstoßen jedoch gegen das aktuell gültige Wettgesetz der Schweiz. Somit hat kein Sportwetter aus der Schweiz etwas zu befürchten, wenn dieser rein zur Unterhaltung bei einem Online-Anbieter aus dem Ausland wettet.

Seit geraumer Zeit wird auch in der Schweiz darüber diskutiert, die Gesetze etwas zu lockern und Konzessionen an private Wettanbieter zu vergeben. Durch den privaten Markt gehen dem Staat viele Einnahmen verloren. Da dieser Markt nicht beseitigt werden kann, möchte man diesen reguliert freigeben und staatliche Profite daraus zu schlagen. Auch für Profi-Sportmannschaften könnte ein wahrer Geldstrom entstehen, wären Sportwetten legal. Andere Ligen, wie in Deutschland, Österreich oder England zeigen, dass Sportwetten mit Sponsorings eine erhebliche Einnahmequelle sein können.

legalsportwettenschweiz

Sportwettenspieler haben nichts zu befürchten

 

Aufsichtsbehörde „Comlot“ sind meistens die Hände gebunden

Die Aufsichtsbehörde „Comlot“ überwacht das Glückspiel. Die Comlot kann nicht verhindern, dass Sportwettanbieter aus dem Ausland auf den Schweizer Markt drängen. Wenn die Server im Ausland stehen, kann die Comlot in der Regel nichts dagegen machen. Nur wenn die Sportwettenanbieter in der Schweiz mit Sponsoring oder Werbebriefen aktiv werden, schreitet die „Comlot“ ein und kann Strafanzeigen stellen. „Comlot“ will in Zukunft die Websiten der ausländischen Anbieter sperren und die Finanztransaktionen zwischen den Wettern und den Anbietern überwachen.

Neues Lotterie- und Spielbankengesetz

Seit einigen Jahren arbeitet die Schweizer Regierung an einem neuen Lotterie- und Spielbankengesetz. Die Schweizer Bürger hatten 2012 in einem Referendum für eine Totalrevision gestimmt. Das neue Gesetz kann aber frühestens 2019 in Kraft treten.

In dem Gesetz ist vorgesehen, dass Spielgewinne aus Pokerspielen steuerfrei werden. Zudem sollen Geldspiele im Internet erlaubt werden. Das Angebot soll von staatlichen Spielbanken zur Verfügung gestellt werden. Damit die Umsätze im Inland bleiben, sollen ausländische Anbieter gesperrt werden. Die Einkommensteuer aus Lotterien und Sportwetten soll bestehen bleiben und für wohltätige Zwecke in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport verwendet werden.

Regulierungsbehörde soll Lizenzen vergeben

lizenz-iconEs soll in Zukunft mit dem neuen Gesetz auch härter gegen Spielsucht, Geldwäsche und Wettmanipulation vorgegangen werden. Eine Gaming-Regulierungsbehörde mit Vertretern bestehender regionalen Glücksspielaufsichtsbehörden soll für die Lizenzerteilung verantwortlich sein.

Ob die Sperre der ausländischen Anbieter wirklich durchgesetzt werden kann, ist fraglich. Die Regierung will die rund 300 Schweizer Internetprovider dazu verdonnern, ausländische Seiten für Schweizer Spieler unzugänglich zu machen. Doch solche Sperren können mit etwas PC-Know-how leicht umgangen werden und verstoßen zudem gegen das Grundrecht der Informationsfreiheit sowie gegen ein freies, offenes Internet.

Fazit

Für allen Wettfans aus der Schweiz gilt somit: Sie müssen trotz einer etwas unübersichtlichen Rechtslage aktuell keine rechtlichen Konsequenzen befürchten. Sie können bei den entsprechenden Anbietern ohne Bedenken ihre Wetten platzieren.